Entwicklung eines Instruments
 

Aus der Reflexion des Institutionenbegriffs und dem kritischen Betrachten des selbigen im Zusammenhang mit architekturvermittelnden Stellen, Ideen, Ämtern – „Institutionen“ eben – haben Studierende des Masterstudiengangs im Wintersemester 2009/10 ein jeweils eigenes neues tool entwickelt, das Architekturvermittlern an die Hand gegeben deren Werkzeugkasten ergänzen kann.

Wie unterschiedlich dabei die verbindende Rolle des Werkzeugs innerhalb der Beziehung von Gebrauchendem zu Gegenstand, von Vermittelndem zu Vermitteltem ausfallen kann, zeigen die Beispiele, die entweder auf der Ebene der didaktischen Vermittlung, auf jener, die genießend-sensorische Anreize gibt, oder auf jener, die das Wahrnehmungsvermögen schult, angesiedelt sind.

Werkzeug, ein Begriff, der wiederum solche wie Ding, Werk und Zeug verbindet, kann aus hermeneutischer Sicht betrachtet sein, kann aus den Diskursen zur Theorie der Werkzeuge durchsetzt sein, oder – und so verstehen sich die gezeigten Beispiele hier vornehmlich – dient der Umsetzung eines durchaus spielenden Potentials von der Idee bis zum Einsatz.

Dr. Eva Maria Froschauer

 
Die Arbeiten
 

Mach dir ein Bild von ... Cottbus (Ananda Pitt)
Theaterpuzzle (Bärbel Bröring)
Architactivity (Julia Beck)
GEOMETRIKA – Bau dein Haus (Karen Munke)
ArChoco (Martina Schmidt)
... your daily dose of architecture (Sabrina Bumiller)
Ideen auf Reisen (Sebastian Feldhusen)
Weingenuss(t)raum (Silvia Antal)
CityCaching – FINDE was IST (Tabea Marx)
Zeitfenster (Theresia von Prince)